Die besten Trinkspiele

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Auf der Hütt’n sind alle gleich – Geld, Herkunft und sozialer Rang zählen nicht. Solange du nur ein alkoholisches Getränk in deinen Händen hältst und euphorisch zur Après-Ski-Musik mitgrölst, gehörst du mit dazu. Doch auch abseits der Alm wartet jede Menge Spaß auf dich. Ein bisschen Hüttenzauber kannst du auch zu Hause genießen. Bei einer Themenparty in deinem Wohnzimmer oder der Gartenlaube – mit lustigen Trinkspielen kommt jede Party so richtig in Schwung. Im Folgenden stellen wir dir die besten Spiele vor.


Aber, aufgepasst: Beim Konsum von Alkohol sollte jeder seine Limits kennen. Wenn man nicht mehr kann, dann kann man eben nicht mehr. 

Trichter

Trichtern

Ein simples aber äußerst effektives Spiel. Einfach an einen handelsüblichen Trichter einen Schlauch befestigen. Eine Person hebt den Trichter an, die zweite steckt das andere Ende des Schlauchs in seinen Mund. Bier in den Trichter schütten – los geht’s. Durch das Anheben des Trichters wird im Schlauch Druck aufgebaut, so dass die Flüssigkeit schnell hinaus- und in den Trinkenden regelrecht hineinschießt. 

Das Ganze wird auch Bierbong, Schlauch, Beschleuniger oder Saufmaschine genannt. Bierbongs sind besonders im Zusammenhang mit Springbreak-Ritualen amerikanischer Studenten bekannt.

Beim Trichtern sollte darauf geachtet werden, dass möglichst wenig Schaum getrunken wird, da er recht schnell zum Erbrechen führen kann. Daher wird das Bier langsam und im spitzen Winkel in den Trichter eingefüllt. Nach einer kurzen Wartezeit wird der Schlauch so abgesenkt, dass der restliche Schaum aus dem Schlauch herausläuft.

Wer es hier professionell mag, kann zwischen Schlauch und Trichter noch einen Kugelhahn installieren, damit das Bier nicht direkt durch den Schlauch fließt.

Das Trinken durch eine Bierbong kann, das ist leicht nachzuvollziehen, sehr gefährlich sein, da in kurzer Zeit große Mengen Alkohol aufgenommen werden können.

Beerpong

Beerpong

Beim Beerpong geht es nicht nur ums reine Saufen, sondern auch um Geschicklichkeit. Das Spiel wurde zwischen 1950 und 1960 in den USA entwickelt und ist geeignet für zwei bis sechs Personen, die in zwei Teams aufgeteilt werden.

Zunächst müssen sechs, zehn oder 15 handelsübliche Plastikbecher (0,2 Liter) auf jeder Seite eines Tisches als Pyramide mit der Spitze Richtung Tischmitte aufgestellt werden. Die Menge der Becher hängt von der gewünschten Spieldauer ab. Die hinterste Reihe der Pyramide sollte höchstens zwei Zentimeter von der Tischkante entfernt sein.


Jetzt muss versucht werden, einen Tischtennisball in einen gegnerischen Becher zu werfen.  Jeder Spieler muss den Becher austrinken, der von seinem Gegenspieler getroffen wurde. Das Team, das alle Becher getroffen hat, gewinnt. Allerdings: hat dieses Team das Match begonnen, dann hat der Gegner nochmals die Chance zu werfen, bis er keinen Becher mehr trifft.

Rutschen Becher aus der Formation, sollten sie vor dem nächsten Wurf wieder in Position 

Beerpong ist ein Spiel, das in erster Linie Spaß machen soll. Es gilt dabei, Mit- und Gegenspieler zu respektieren.

Bierdosen

Flunkyball

Flunkyball, viele kennen dieses Trinkspiel auch als Bierball, wird draußen gespielt und bringt jede Menge Action und Gaudi.

Zwei Teams zu je vier bis sechs Personen stellen sich mit geöffneten Bierflaschen auf einem Spielfeld gegenüber. Ihr benötigt viel Platz. Schaut deshalb am besten, dass ihr eine große Wiese findet. In der Mitte zwischen den Teams wird eine leere Plastikflasche platziert. Abwechselnd müssen die Teams nun versuchen, die Plastikflasche mit einem Ball oder einem anderen Wurfgegenstand umzuwerfen. Gelingt dies, muss das gegnerische Team die Flasche so schnell wie möglich wieder aufstellen. Bis dies passiert ist, hat das Treffer-Team Zeit, seine Bierflaschen auszutrinken. 

Der Gewinner beim Flunkyball ist das Team, welches zuerst alle Biere ausgetrunken hat.

Übrigens: Es gibt eine Unmenge an Regeln beim Flunkyball. Deshalb hat sich eine Initiative gegründet, die an einer einheitlichen Struktur des Flunkyballs arbeitet. Ziel ist eine deutschlandweite Flunkyball-Liga mit offiziellen Meistern.

Anstoßen mit Bier

Rippel-Dippel

Es ist eines DER Gesellschaftsspiele schlechthin. Die Teilnehmer sitzen im Kreis. Jede und jeder ist zunächst ein "Ribbel-Dibbel ohne Tippel". Von einem beliebigen Spieler (oder von der Spielleitung aus) wird - mit 1 beginnend - durchgezählt, so dass nun alle auch noch eine "Rippel-Dippel-Nummer" haben.

Die Nummer 1 ruft nun einen beliebigen Mitspieler auf: Ribbel-Dibbel Nr. 1 ohne Tippel ruft Ribbel-Dibbel Nr. 6 ohne Tippel. Dieser antwortet: Ribbel-Dibbel Nr. 6 ohne Tippel ruft Ribbel-Dibbel Nr. 3 ohne Tippel.

Wer sich verhaspelt, nicht merkt, dass er gemeint ist oder zu lange mit der Antwort zögert, bekommt zur Strafe einen Punkt, der mit Lippenstift, Filzer oder einem angerußten Korken auf das Gesicht gemalt wird und er muss natürlich zusätzlich einen Schluck Bier oder Schnaps trinken.

Er ist nun Ribbel-Dibbel Nr. X mit einem Tippel und darf weitermachen: „Ribbel-Dibbel Nr. X mit einem Tippel ruft Ribbel-Dibbel Nr. X ohne Tippel.“ 

Für jeden weiteren Fehler gibt es einen weiteren Punkt im Gesicht. Es wird also Ribbel-Dibbel mit einem, zwei, drei und mehr Punkten geben. Dadurch wird das Spiel immer schwieriger – und lustiger. 

Manche Regeln besagen, nach dem vierten Fehler scheidet man aus, bei manchen geht es dann erst richtig los.

Kartenspiel


UNO Trinkspiel


Das Uno Trinkspiel gut zum Vortrinken geeignet – man kann aber nicht mehr ganz nüchtern sein. So oder so, die Regeln sind schnell erklärt und leicht zu verstehen. Wer trinken muss, wird größtenteils vom Zufall bestimmt. Es ist so beliebt, weil man neben Alkohol nur ein UNO Kartenspiel braucht. Am besten spielt man es mit 3 – 8 Spielern.

Die Karten werden gemischt und auf einem Stapel in die Tischmitte gelegt. Die Spieler sitzen um diesen Stapel herum am Tisch. Jeder hat mindestens ein alkoholisches Getränk vor sich stehen.

Der erste Spieler zieht eine Karte - im Anschluss geht es im Uhrzeigersinn weiter. Je nach gezogener Karte muss einer oder mehrere Spieler trinken:


  • Du ziehst die gleiche Zahl wie der Spieler vor Dir: Du trinkst
  • Du ziehst die gleiche Farbe wie der Spieler vor Dir: Du trinkst
  • Du ziehst eine Aussetzen-Karte: Ein Spieler Deiner Wahl trinkt
  • Du ziehst eine Richtungswechselkarte: Du trinkst und die Richtung wechselt
  • Du ziehst eine Zieh-Zwei-Karte: Der Spieler nach Dir muss trinken
  • Du ziehst eine Zieh-Vier-Karte -> Jeder muss trinken
  • Wenn zwei Zieh-Zwei Karten in Folge gezogen werden: Der nächste Spieler muss zwei Schlucke trinken.
  • Wird eine 0 gezogen: Du suchst Dir einen Spieler aus, der das nächste Getränk für Dich trinken muss.

Das Spiel geht so lange, bis alle Karten aus dem Stapel gezogen wurden.

Man kann sich natürlich auch eigene Zusatzregeln für einen lustigen Abend ausdenken.

Falls ihr mit Bier, Wein oder Mischgetränken spielt, sollte immer nur ein Schluck getrunken werden. Wenn es um Schnaps geht, bietet sich ein Shot an.

Würfel

Mäxchen

Auch bekannt als Mäxle, Meiern, Lügenmax oder Schummelmax, ist dies wohl eines der beliebtesten Trinkspiele. Bekannt wurde es durch den Film: „Werner – Gekotzt wird später!“ Das Würfelspiel kann von beliebig vielen Spielern gespielt werden und es gibt viele Abwandlungen. 

Für Mäxchen benötigt man zwei Würfel und einen Untersetzer (z. B. Bierdeckel). Der erste Spieler würfelt und schaut sein Ergebnis verdeckt an, bevor er den Würfelbecher vorsichtig weitergibt. Die höhere Zahl zählt als Zehner, die niedrigere als Einer. Hat er also z. B. eine 4 und eine 3 gewürfelt, wäre es die Zahl 43. Das Prinzip des Spiels ist, dass der nächste Spieler immer die Zahl des vorigen übertreffen muss. Tut er dies nicht, kann er lügen. Der nächste Spieler kann entscheiden, ob er dem vorigen glaubt oder ob er den Becher nicht annimmt. In diesem Fall wird aufgedeckt und die Wahrheit kommt ans Licht. Wird der „Lügner“ ertappt, hat er verloren – und muss ein Glas Bier oder einen Schnaps trinken.


Bier ärgere dich nicht


Bier ärgere dich nicht funktioniert von den Grundregeln wie das Gesellschaftsspiel Mensch ärgere dich nicht. Aber … Du musst trinken, wenn:


  • eine Figur von dir geschlagen wird 
  • wenn der Würfel über das Spielfeld hinausfliegt 
  • eine Figur ins Ziel kommt 

Man kann sich natürlich noch andere Regeln ausdenken!

Bier ärgere dich nicht ist also etwas für kleinere Runden - macht aber trotzdem eine Menge Spaß. 


Klimpern

Einfacher geht’s kaum: eine Tasse oder einen Becher etwa 15 cm von der Tischkante entfernt aufstellen. Nun nehmt eine Münze, legt sie so auf die Tischkante, dass sie nicht herunterfällt und versucht sie mit dem Finger in die Tasse zu schnippen. Wer die Münze nicht in die Tasse befördert, trinkt. Wer trifft, darf bestimmen, wer trinkt. 

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