Kurz & knapp: Beim Oktoberfest-Essen & -Getränken regieren die deftigen Klassiker: Brezn, Obatzda und Hendl, dazu Bier, Radler und ein zünftiger Schnaps. Hier bekommst du die komplette Wiesn-Speisekarte für zuhause – vom Fingerfood übers Hauptgericht bis zum süßen Abschluss, plus die Getränke, die dazugehören, und einen Mengen-Plan für die Party.
Eine Wiesn ohne deftiges Essen ist keine Wiesn. Das Oktoberfest-Essen ist herzhaft, gesellig und macht satt für die lange Feier – und das Beste: Die meisten Klassiker bekommst du problemlos für zuhause hin. Hier kommt die komplette Speisekarte für deine Oktoberfest-Party, von der Brotzeit bis zum Kaiserschmarrn, dazu die passenden Getränke und ein einfacher Mengen-Plan, damit niemand hungrig oder durstig bleibt. Vom schnellen Fingerfood bis zum großen Braten ist für jede Gästezahl etwas dabei.
Auf dem Oktoberfest isst man deftig-bayerisch: Brezn, Obatzda und Radi als Brotzeit, Hendl (Grillhähnchen), Schweinshaxn, Weißwurst mit süßem Senf und Schweinsbraten als Hauptgerichte, dazu Kaiserschmarrn oder Apfelstrudel als Nachtisch. Getrunken wird vor allem Bier – Helles aus der Mass und Radler – ergänzt um Aperol Spritz, Weißweinschorle und einen zünftigen Schnaps als Absacker. Für die Hausparty lässt sich all das gut vorbereiten und portionsweise servieren.
Brotzeit & Fingerfood: der Wiesn-Auftakt
Zum Ankommen und zum Bier gehört die zünftige Brotzeit. Sie lässt sich komplett vorbereiten und steht einfach auf dem Tisch:
- Brezn: Das Wiesn-Grundnahrungsmittel – frisch vom Bäcker, gern in einer Brezn-Pyramide gestapelt.
- Obatzda: Der würzige Camembert-Aufstrich mit Zwiebeln, dazu frische Brezn oder Bauernbrot.
- Radi & Radieschen: Dünn gehobelt und gesalzen – knackig und erfrischend zum Bier.
- Wurstsalat & Leberkäse: Deftig, sättigend und schnell vorbereitet.
- Brotzeitbrett: Bergkäse, Speck, Gurken und Senf auf einem Holzbrett – gesellig zum Teilen.
Die Hauptgerichte: deftig & herzhaft
Wenn der Hunger richtig kommt, dürfen die Klassiker ran:
- Hendl: Das knusprige Grillhähnchen ist der beliebteste Wiesn-Schmaus. Für zuhause aus dem Ofen oder vom Grill.
- Schweinshaxn: Mit krosser Kruste, dazu Knödel und Kraut – das Festtagsgericht für die größere Runde.
- Weißwurst: Traditionell vormittags, mit süßem Senf und Brezn – „Zuzeln" nicht vergessen.
- Schweinsbraten mit Knödel: Der Sonntagsbraten in Wiesn-Form, ideal zum Vorbereiten für viele Gäste.
Süßer Abschluss
Auch die Naschkatzen kommen auf der Wiesn auf ihre Kosten. Kaiserschmarrn mit Apfelmus oder Zwetschgenröster ist der Klassiker, Apfelstrudel mit Vanillesoße die elegante Variante, und gebrannte Mandeln bringen den Jahrmarkt-Duft direkt auf deine Party. Alle drei lassen sich gut in größeren Mengen vorbereiten und warm halten. Ein Tipp für die Hausparty: Stell den Kaiserschmarrn in einer großen Ofenform auf den Tisch und lass jeden selbst zugreifen – das spart Arbeit und passt zur geselligen Wiesn-Stimmung, bei der ohnehin alles geteilt wird. Wer es jahrmarkttypisch mag, reicht dazu eine Schale gebrannte Mandeln oder Schokofrüchte zum Naschen.
Die Getränke: Bier, Radler & der Absacker
Auf der Wiesn regiert das Bier, aber die Auswahl darf breiter sein – damit auch Nicht-Biertrinker und Fahrer versorgt sind:
- Helles & Festbier: Das Wiesn-Bier schlechthin, klassisch aus der Mass.
- Radler: Bier mit Zitronenlimonade – leichter und erfrischend für den langen Nachmittag.
- Aperol Spritz & Weißweinschorle: Die spritzigen Alternativen für die Sommer-Wiesn.
- Alkoholfreies: Alkoholfreies Bier, Spezi und Apfelschorle für alle, die pausieren oder fahren.
- Der zünftige Schnaps: Ein Obstler oder Kräuterschnaps als Absacker – am besten gemeinsam aus dem Shotski.
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Shots servieren: der gesellige Höhepunkt
Ein zünftiger Schnaps schmeckt am besten gemeinsam. Statt einzeln einzuschenken, machst du daraus ein Ritual: Der Shotski – ein Ski mit vier Gläsern – lässt vier Leute gleichzeitig auf Kommando trinken. Das bringt die Runde zusammen und ist der Foto-Moment jeder Oktoberfest-Party. Für die Sommer-Wiesn funktioniert das genauso mit Aperol-Shots statt Schnaps.
Schnell-Rezept: Obatzda selber machen
Der Klassiker, den du in fünf Minuten hinbekommst und der auf keiner Wiesn-Tafel fehlen darf. Für vier bis sechs Personen:
- 1 reifer Camembert (200 g), zerdrückt
- 50 g weiche Butter
- 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
- 1 TL edelsüßes Paprikapulver, etwas Kümmel, Salz & Pfeffer
- ein Schuss Bier für die cremige Konsistenz
Alles mit der Gabel verkneten, abschmecken und mindestens eine Stunde durchziehen lassen. Mit frischen Zwiebelringen garnieren und mit Brezn servieren – fertig ist der Wiesn-Aufstrich, der garantiert zuerst leer ist.
Bestellen oder selber machen?
Nicht alles musst du selbst kochen. Eine clevere Mischung spart Zeit und Nerven: Brezn und Hendl holst du am besten frisch vom Bäcker und Metzger, Schmorgerichte wie Haxn oder Braten bereitest du am Vortag vor, und Kleinigkeiten wie Obatzda und Radi macht man schnell selbst. So hast du am Party-Tag den Kopf frei für die Gäste, statt in der Küche zu stehen. Bei größeren Runden lohnt sich ein Catering für das Hauptgericht – die zünftige Brotzeit und die Getränke stellst du dann selbst dazu. So bleibt die Feier entspannt und du kannst mitfeiern, statt den ganzen Abend am Herd zu stehen.
Mengen-Plan: So kalkulierst du für die Party
Damit weder Essen noch Getränke ausgehen, hier die groben Faustregeln pro Gast für einen Wiesn-Abend:
- Bier/Getränke: rund 1–1,5 Liter über den Abend, plus alkoholfreie Alternativen – lieber etwas mehr kalt stellen.
- Brotzeit: 1–2 Brezn pro Person, dazu Obatzda und Aufschnitt zum Teilen.
- Hauptgericht: ein Hendl reicht für zwei Personen, bei Haxn und Braten rund 300–400 g Fleisch pro Gast.
- Nachtisch: eine Portion Kaiserschmarrn oder Strudel pro Person, gern zum Teilen aus großen Formen.
Wie du Essen und Getränke mit Deko, Spielen und Gadgets zu einer runden Feier verbindest, zeigt der große Guide zur Oktoberfest-Party. Und die passenden Oktoberfest-Trinkspiele sorgen dafür, dass zwischen den Gängen keine Langeweile aufkommt.
FAQ – Häufige Fragen zu Oktoberfest-Essen & -Getränken
Was isst und trinkt man auf dem Oktoberfest?
Deftig-bayerisch: Brezn, Obatzda und Radi als Brotzeit, Hendl, Haxn, Weißwurst und Schweinsbraten als Hauptgerichte, dazu Kaiserschmarrn oder Apfelstrudel. Getrunken wird vor allem Bier – Helles und Radler – ergänzt um Aperol Spritz, Schorle und einen zünftigen Schnaps als Absacker.
Welches Essen kann ich für eine Oktoberfest-Party gut vorbereiten?
Die Brotzeit (Obatzda, Aufschnitt, Radi) und Schmorgerichte wie Schweinsbraten oder Haxn lassen sich komplett vorbereiten. Hendl kommt frisch aus dem Ofen, Kaiserschmarrn und Strudel halten warm. So hast du am Party-Tag den Rücken frei für die Gäste.
Was trinkt man auf einer Oktoberfest-Party außer Bier?
Neben Helles und Radler kommen Aperol Spritz und Weißweinschorle gut an, dazu alkoholfreie Optionen wie Spezi, alkoholfreies Bier und Apfelschorle. Als geselliger Absacker eignet sich ein Obstler oder Kräuterschnaps, am besten gemeinsam aus dem Shotski.
Wie viel Essen und Trinken plane ich pro Gast?
Grob: 1–1,5 Liter Getränke über den Abend, 1–2 Brezn, ein halbes Hendl oder 300–400 g Fleisch pro Person sowie eine Portion Nachtisch. Plane bei Getränken lieber etwas mehr ein und stell reichlich alkoholfreie Alternativen bereit.
Wie serviere ich Shots auf einer Wiesn-Party originell?
Statt einzeln einzuschenken, machst du daraus ein Ritual: Mit einem Shotski trinken vier Leute gleichzeitig auf Kommando. Das bringt die Runde zusammen und ist der Foto-Moment des Abends – funktioniert mit Schnaps genauso wie mit Aperol-Shots.
Gibt es vegetarische Oktoberfest-Gerichte?
Ja: Obatzda mit Brezn, Kaasspatzn (Käsespätzle), gebackener Camembert, Radi und Semmelknödel mit Pilzrahm sind herzhafte fleischlose Klassiker. Beim Nachtisch sind Kaiserschmarrn, Strudel und gebrannte Mandeln ohnehin vegetarisch.