Die besten Trinkspiele sind keine Frage des Budgets oder der Vorbereitung — sie brauchen eine Runde die mitmacht und ein Spiel das Fahrt aufnimmt. Wir haben die bewährtesten Klassiker zusammengestellt: von Trichtern über Beerpong bis Mäxchen, plus zwei Spiele bei denen der Apres Allstars SwigSki3000® die Hauptrolle spielt. Eines davon funktioniert sogar auf der Tanzfläche.
Trichtern
Ein handelsüblicher Trichter, ein Schlauch — fertig ist eine der effektivsten Trinkmaschinen die je erfunden wurde. Eine Person hält den Trichter hoch, die zweite steckt das andere Ende des Schlauchs in den Mund. Bier einschenken, anheben — durch den Druckaufbau im Schlauch schießt die Flüssigkeit regelrecht in den Trinkenden hinein.
Wichtig: Möglichst wenig Schaum. Bier langsam und im spitzen Winkel einfüllen, kurz warten, dann den Schlauch leicht absenken damit der restliche Schaum herausläuft. Wer professionell vorgeht, installiert zwischen Schlauch und Trichter einen Kugelhahn — damit fließt das Bier erst auf Knopfdruck. Auch "Bierbong", "Schlauch", "Beschleuniger" oder "Saufmaschine" genannt. Ursprünglich aus dem amerikanischen Collegeparty-Milieu, mittlerweile auf jeder guten Hausparty verbreitet.
Hinweis: Trichtern führt in kurzer Zeit zur Aufnahme großer Mengen — das Limit kennt jeder selbst.
Beerpong
Beerpong ist eines der wenigen Trinkspiele bei denen Können genauso viel zählt wie Glück. Entwickelt in den USA zwischen 1950 und 1960, geeignet für 2–6 Personen in zwei Teams.
Setup: 6, 10 oder 15 Plastikbecher (0,2l) auf jeder Seite als Pyramide, Spitze Richtung Tischmitte. Die hinterste Reihe maximal zwei Zentimeter von der Tischkante. Ziel: Tischtennisball in einen gegnerischen Becher werfen. Wessen Becher getroffen wird, trinkt. Das Team das alle gegnerischen Becher trifft, gewinnt — aber Achtung: Hat dieses Team angefangen, darf der Gegner noch einmal werfen bis er keinen Becher mehr trifft. Rutschen Becher aus der Formation, werden sie vor dem nächsten Wurf wieder positioniert.
Beerpong sollte Spaß machen — Mit- und Gegenspieler respektieren, auch wenn die Stimmung kompetitiv wird.
Flunkyball
Flunkyball (auch Bierball genannt) braucht Platz und frische Luft — also eher ein Spiel für den Garten, das Festivalgelände oder den Park. Zwei Teams zu je 4–6 Personen stellen sich mit geöffneten Bierflaschen gegenüber. In der Mitte: eine leere Plastikflasche.
Abwechselnd versucht jedes Team die Plastikflasche mit einem Ball umzuwerfen. Gelingt das, muss der Gegner die Flasche schnellstmöglich wieder aufstellen. Solange die Flasche liegt, trinkt das Treffer-Team. Gewonnen hat das Team, das zuerst alle Biere ausgetrunken hat. Die Flunkyball-Community ist so aktiv, dass es mittlerweile Bestrebungen für eine deutschlandweite Liga mit offiziellen Meisterschaften gibt — was über den Ernst sagt, den manche Freizeitsportler dieses Spiel nehmen.
Rippel-Dippel
Eines der besten Spiele für größere Runden — und eines bei dem sich das Gesicht mit jeder Niederlage verändert. Alle sitzen im Kreis, jeder ist zunächst "Ribbel-Dibbel ohne Tippel". Reihum werden Nummern vergeben. Nummer 1 beginnt: "Ribbel-Dibbel Nummer 1 ohne Tippel ruft Ribbel-Dibbel Nummer 6 ohne Tippel." Nummer 6 antwortet und ruft weiter.
Wer sich verhaspelt, zu lange zögert oder nicht merkt dass er gerufen wurde: bekommt zur Strafe einen Punkt mit Lippenstift oder Filzer ins Gesicht — und muss trinken. Er ist jetzt "Ribbel-Dibbel Nummer X mit einem Tippel" und muss das beim nächsten Mal korrekt ansagen. Mit jedem weiteren Fehler: ein weiterer Punkt. Das Gesicht wird zum Spielstandsanzeiger. Nach vier Fehlern scheidet man entweder aus oder das Spiel wird erst richtig lustig — je nach Hausregeln.
UNO Trinkspiel
UNO als Trinkspiel eignet sich zum Vortrinken — man braucht außer einem UNO-Kartenspiel nichts. Optimal für 3–8 Spieler. Karten werden gemischt, Stapel in die Tischmitte. Reihum zieht jeder eine Karte. Je nach Karte trinkt einer oder mehrere:
- Gleiche Zahl wie Vorgänger → du trinkst
- Gleiche Farbe wie Vorgänger → du trinkst
- Aussetzen-Karte → ein Spieler deiner Wahl trinkt
- Richtungswechsel → du trinkst, Richtung wechselt
- Zieh-Zwei → Spieler nach dir trinkt
- Zieh-Vier → alle trinken
- Zwei Zieh-Zwei in Folge → nächster Spieler trinkt zwei Schlucke
- Null → du bestimmst wer dein nächstes Getränk trinkt
Das Spiel endet wenn alle Karten gezogen wurden. Eigene Zusatzregeln sind ausdrücklich willkommen. Bei Bier und Wein immer nur ein Schluck — bei Schnaps ein Shot.
Mäxchen
Mäxchen (auch Mäxle, Meiern, Lügenmax oder Schummelmax) ist das wohl beliebteste Würfel-Trinkspiel, bekannt geworden durch den Film "Werner — Gekotzt wird später!" Zwei Würfel, ein Untersetzer, beliebig viele Spieler.
Der erste Spieler würfelt verdeckt. Die höhere Zahl ist die Zehnerziffer, die niedrigere die Einerstelle — eine 4 und eine 3 ergeben also 43. Das Prinzip: jeder nachfolgende Spieler muss die vorherige Zahl übertreffen. Tut er das nicht, kann er lügen. Der nächste Spieler entscheidet: glauben oder anzweifeln. Wird der Deckel gehoben und die Wahrheit aufgedeckt, trinkt der Lügner. Liegt die Anschuldigung falsch, trinkt der Zweifler. Höchste Zahl: 21 (Mäxchen) — schlägt alles.
Bier ärgere dich nicht
Die Grundregeln entsprechen dem Gesellschaftsspiel-Klassiker — mit Trinkregeln. Du trinkst wenn: eine deiner Figuren geschlagen wird, der Würfel über das Spielfeld fliegt, oder eine deiner Figuren ins Ziel kommt. Mehr eigene Regeln sind jederzeit möglich. Eher für kleinere Runden geeignet, macht aber konstant Spaß.
Klimpern
Einfacher geht's nicht: Einen Becher etwa 15 cm von der Tischkante aufstellen. Eine Münze auf die Tischkante legen und mit dem Finger in den Becher schnippen. Trifft man: man bestimmt wer trinkt. Trifft man nicht: man selbst trinkt. Schnell erklärt, sofort spielbar, beliebig skalierbar auf mehr Becher oder härtere Abstände.
SwigSki3000® auf der Tanzfläche — das Spiel das Fremde zu Freunden macht
Das ist kein Tischspiel — sondern eins für die Tanzfläche. Der SwigSki3000® wandert ins Getümmel, du suchst dir spontan Mittrinker. Alle stellen sich nebeneinander und fassen gemeinsam den Ski an — nicht jeder ein einzelnes Glas, sondern alle gleichzeitig denselben Ski. Genau das ist der Trick: weil alle denselben Gegenstand halten, sind alle gleichzeitig gezwungen zu trinken. Keiner kann früher aufhören, keiner kann schummeln.
Was den Moment besonders macht: Große müssen ein bisschen in die Knie gehen damit die Kleineren bequem mittrinken können. Das schafft in Sekunden eine körperliche Nähe und ein Lachen das kein Eisbrecher der Welt besser hinbekommt. Man steht zusammen, hält denselben Gegenstand, trinkt gleichzeitig — und kennt sich danach.
Das Herzstück des Spiels ist was danach passiert: wer den Ski am Ende noch in der Hand hält, muss sich neue Mittrinker suchen. Den Trick kennt man sobald man ihn einmal erlebt hat — beim nächsten Mal hält man den Ski bewusst bis zum Schluss fest. So wandert der SwigSki von Gruppe zu Gruppe durch die ganze Party. Jeder Shot macht neue Bekanntschaften. Der SwigSki3000® ist modular: für 2 bis 8 Personen, je nachdem wie viele Module man zusammensteckt.
Produktpräsentation und Erklärung vom modularen Swigski Shotski – @apresallstars
SwigSki3000® — der modulare Shotski von Apres Allstars
Alle fassen gemeinsam den Ski an — nicht jeder ein Glas. Dadurch trinken alle gleichzeitig, Große gehen in die Knie, Kleine sind dabei. Wer ihn am Ende hält, sucht die nächste Gruppe. Modular für 2–8 Personen, aus echtem Holz. Ab 29,50 €.
Jetzt ansehen →Limbo — und warum ein Skistock die bessere Stange ist
Limbo braucht nur eine lange, stabile Stange und zwei Leute die sie halten. Klassischerweise ein Besenstiel. Aber wer einen SwigSki3000® dabei hat, hat automatisch die bessere Limbo-Stange — er ist lang, stabil, aus Holz, und sieht erheblich besser aus als ein Besenstiel aus dem Putzraum.
Die Regeln sind bekannt: Musik läuft, alle tanzen reihum unter der Stange durch. Die Stange wird nach jeder Runde tiefer gelegt. Wer sie mit dem Körper berührt oder fällt, scheidet aus — oder trinkt, je nach Hausregeln. Wer tiefer kommt als alle anderen: gewinnt und darf bestimmen was als Nächstes passiert.
Die Kombination SwigSki als Limbo-Stange + SwigSki als Trinkspiel danach ist ein runder Abend aus einem einzigen Accessoire.
Mini-Ski-Roulette von Apres Allstars
Drehspiel für Wahrheit oder Pflicht und Flaschendrehen — mit eingebautem Glas, ohne Handy, ohne Zettel. Ab 24,00 €.
Jetzt ansehen →Mehr ohne Vorbereitung: Trinkspiele ohne Zubehör — die Spiele die sofort loslegen.
FAQ
Was sind die besten Trinkspiele für eine große Runde?
Rippel-Dippel und Flunkyball funktionieren für große Gruppen besonders gut — Rippel-Dippel weil es alle gleichzeitig beschäftigt, Flunkyball weil Teams automatisch entstehen. Der SwigSki3000® ist ideal wenn du Gruppen zusammenbringen willst die sich noch nicht kennen.
Welches Trinkspiel eignet sich am besten für den Einstieg in den Abend?
UNO Trinkspiel und Klimpern sind ideal zum Aufwärmen — schnell erklärt, niedriger Trinkeinsatz, jeder ist dabei. Der SwigSki auf der Tanzfläche funktioniert gut wenn die Musik schon läuft und die Stimmung angezogen werden soll.
Wie funktioniert das SwigSki-Spiel auf der Tanzfläche?
SwigSki3000® auf die Tanzfläche bringen, spontan Mittrinker ansprechen. Alle greifen ein Glas, trinken gleichzeitig. Wer den Ski am Ende noch hält, muss sich neue Mittrinker suchen — so wandert der Ski durch die Party und bringt Gruppen zusammen die sich sonst nie angesprochen hätten.
Kann ich den SwigSki3000® auch als Limbo-Stange verwenden?
Ja — er ist lang, stabil, aus Holz, und damit deutlich besser als der klassische Besenstil. Einfach von zwei Personen halten lassen und los geht's. Nach der Limbo-Runde direkt als Trinkspiel weiterverwenden.
Brauche ich für Mäxchen viel Erfahrung?
Nein. Die Regeln sind in zwei Minuten erklärt. Das Spiel lebt von der Psychologie — wann lügt man, wann zweifelt man an. Kein Vorwissen nötig, funktioniert ab der ersten Runde.
Was ist der Unterschied zwischen Beerpong und Flunkyball?
Beerpong ist ein Präzisionsspiel am Tisch, ideal für drinnen. Flunkyball braucht Platz und funktioniert am besten draußen — es ist bewegungsaktiver und hat mehr Teamdynamik. Beide brauchen etwas Setup, machen dafür aber länger Spaß.
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