Der häufigste Fehler auf einer Sommerparty ist nicht der falsche Drink — es ist zu wenig davon. Hier stehen die Rezepte, die Mengen pro Person und die Station, an der sich alle selbst bedienen, damit du den Abend nicht hinter dem Tresen verbringst.

Zuletzt aktualisiert: 30. Juli 2026
Was ist das perfekte Sommerparty-Getränk? Das perfekte Sommerparty-Getränk ist leicht, erfrischend und schnell in größeren Mengen zuzubereiten. Fruchtig, gut gekühlt und nicht zu stark – so bleibt die Runde bei Hitze fit. Ideal sind Drinks, die sich als Bowle oder Batch vorbereiten und in kleinen Gläsern portionsweise servieren lassen, damit jeder das Richtige findet und niemand über den Durst trinkt. Wichtig ist außerdem eine gute Balance: neben den alkoholischen Cocktails immer auch alkoholfreie Erfrischungen und ausreichend kaltes Wasser anbieten.
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Wie viel Getränke pro Person?
Rechne pro Person mit einem Liter Alkoholfreiem, einem halben Liter Wasser extra und zwei bis drei Gläsern Bowle à 0,2 l. Das sind Faustregeln, bei den alkoholfreien Posten bewusst großzügig — nichts ist ärgerlicher, als um 21 Uhr zur Tankstelle zu fahren. Im Einzelnen:
- Alkoholfreies: rund einen Liter pro Person für den Abend, ab rund 30 Grad eher anderthalb. Das ist der Posten, der am häufigsten unterschätzt wird.
- Wasser separat rechnen: noch einmal einen halben Liter pro Kopf, unabhängig von allem anderen.
- Bowle oder Batch-Cocktail: zwei bis drei Gläser à 0,2 l pro Person über den Abend — bei acht Gästen also gut drei bis knapp fünf Liter. Wer Bier trinkt, trinkt entsprechend weniger Bowle; rechne beides nicht doppelt.
- Bier und Wein: hier andersherum — lieber knapp kalkulieren. Zwei bis drei Flaschen Bier oder eine halbe Flasche Wein pro trinkendem Gast reichen; eine ungeöffnete Kiste kannst du zurückgeben, eine geöffnete Runde nicht.
- Eis: ein Kilo pro Person, für Kühlwanne und Gläser zusammen gerechnet. Klingt absurd, ist es nicht — Eis ist das Erste, was ausgeht.
Ein Trick für die Planung: Rechne mit zwei Dritteln deiner Gästeliste als trinkende Erwachsene. Erfahrungsgemäß kommen weniger Leute als zugesagt, und ein Teil davon fährt.
Sommerparty-Getränke: erfrischende Cocktails mit Rezept
Diese sieben Klassiker funktionieren auch bei 30 Grad und lassen sich prima für viele Gäste vorbereiten. Die Mengen beziehen sich jeweils auf ein Glas – für eine Bowle einfach hochrechnen.
Sommer-Sangria
Der Klassiker unter den Sommergetränken. Mische leichten Rotwein oder Prosecco mit einem Schuss Orangensaft, einem Spritzer Rum und etwas Limettensaft. Dazu kommen frische Früchte wie Erdbeeren, Pfirsiche und Aprikosen. Ein paar Stunden ziehen lassen, gut gekühlt servieren – fertig ist die fruchtige Erfrischung für die ganze Runde.
Mojito
Frisch, minzig, unwiderstehlich: Für den Mojito zerdrückst du im Glas ein paar Minzblätter mit Limettenspalten und Rohrzucker, gibst weißen Rum und Crushed Ice dazu und füllst mit Sodawasser auf. Minze nur andrücken, nicht zerreiben — sonst wird der Drink bitter.
Erdbeer-Margarita
Eine fruchtige Abwechslung zur klassischen Margarita. Mixe Tequila, Erdbeerlikör und Limettensaft mit ein paar frischen Erdbeeren und Eis im Blender. Serviert im Glas mit Salzrand und einer Erdbeere als Garnitur.
Aperol Spritz
Der Sommer-Aperitif schlechthin. Fülle das Glas mit Eis, gib drei Teile Prosecco, zwei Teile Aperol und einen Schuss Sodawasser dazu. Eine Orangenscheibe hinein, fertig. Leicht, spritzig und mit dem typischen orangeroten Leuchten, das nach Urlaub aussieht.
Hugo
Der leichte Liebling für laue Abende: Fülle das Glas mit Eis, gib Holunderblütensirup, frische Minze und eine Limettenspalte hinein und fülle mit Prosecco und einem Schuss Sodawasser auf. Der Holunderblütensirup gehört zuerst ins Glas, sonst bleibt er unten liegen.
Frozen Daiquiri
Cremig und eiskalt: Mixe weißen Rum, Limettensaft, etwas Zuckersirup und eine große Handvoll Crushed Ice im Blender, bis eine sämige Konsistenz entsteht. Wer mag, gibt gefrorene Erdbeeren oder Mango dazu – so wird der Daiquiri zum fruchtigen Slush für heiße Tage.
Alkoholische Limonade
Selbstgemachte Limonade mit Kick: Ein Schuss Wodka, dazu Zitronenlimonade und ein Spritzer frischer Zitronensaft, garniert mit Zitronenscheiben und Minze. In der großen Karaffe im Nu für alle gemacht — und der einzige Drink hier, den auch Leute trinken, die sonst keine Cocktails mögen.
Und wenn schon Shot, dann einer, der Fragen provoziert: Die Skischuh-Schnapsgläser mit Bindung auf dem Tisch sind das erste Gesprächsthema des Abends.
Drei Bowlen für die große Runde
Sobald mehr als sechs Leute kommen, schlägt die Bowle jeden Einzelcocktail: Du setzt sie einmal an, sie kühlt sich im Topf selbst und jeder schöpft sich nach. Jede ergibt drei bis vier Liter Flüssigkeit — mit 0,2-l-Gläsern also 15 bis 20 Portionen. Rechne ehrlich: Für acht Gäste, die den Abend über bei der Bowle bleiben, setzt du besser zwei an. Der Rest vom Volumen sind Früchte, die im Topf liegen bleiben.
Erdbeer-Limetten-Bowle
500 g Erdbeeren klein schneiden, mit dem Saft von drei Limetten und zwei Esslöffeln Zucker eine Stunde ziehen lassen. Dann zwei Flaschen trockenen Weißwein und einen Liter Zitronenlimonade angießen und kalt stellen. Erst kurz vor dem Servieren eine Flasche Prosecco dazu — sonst ist die Spritzigkeit weg, bevor der erste Gast kommt. Der Liter Limonade ist kein Streckmittel, sondern der Grund, warum die Bowle auch beim dritten Glas noch trinkbar ist. Sie bleibt trotzdem die stärkste der drei — davon reicht ein Glas weniger.
Melonen-Minz-Bowle
Eine halbe Wassermelone in Würfeln, eine Handvoll Minze, der Saft von zwei Zitronen und 0,2 l heller Rum. Die Hälfte der Würfel wandert frisch in die Bowle und zieht zwei Stunden durch, die andere Hälfte über Nacht ins Gefrierfach — sie ersetzt später die Eiswürfel. Zum Schluss mit je anderthalb Litern Ginger Ale und Mineralwasser auffüllen.
Pfirsich-Eistee-Bowle (alkoholfrei)
Zwei Liter kalt aufgegossenen Schwarztee mit dem Saft von zwei Zitronen, vier Esslöffeln Honig und einer Dose Pfirsiche samt Saft mischen. Mit einem Liter Mineralwasser auffüllen. Die Bowle, die auch die Fahrer mittrinken — und die auf jeder Sommerparty zuerst leer ist.
Zwei Handgriffe für alle drei: Zucker oder Honig nie im Alkohol auflösen wollen, sondern zuerst im Saft. Und Früchte immer vorher ziehen lassen, sonst schwimmt Deko im Topf statt Aroma darin zu sein.
Alkoholfreie Erfrischungen für heiße Tage
Damit alle gut durch den Tag kommen, gehören alkoholfreie Optionen unbedingt dazu – sie schmecken auch der Fahrerin und allen, die pausieren wollen.
Ein eisgekühlter Kaffee ist die perfekte Nachmittagserfrischung: kalter Kaffee mit Milch und einem Schuss Sirup über Eis. Für Fruchtfans passt ein Wassermelonen-Punsch aus püriertem Wassermelonenfleisch, Limette und Minze. Und jeder Cocktail von oben lässt sich alkoholfrei mixen – einfach den Schnaps weglassen und mit mehr Saft oder Soda auffüllen. So wird aus dem Mojito ein „Nojito" und aus der Sangria eine Frucht-Bowle. Ein weiterer Tipp für heiße Tage: Stelle eine große Karaffe mit Infused Water bereit – Wasser mit Gurke, Zitrone und Minze sieht schick aus, schmeckt spritzig und hält alle nebenbei hydriert.
Die Getränkestation: Selbstbedienung statt Barkeeper-Schicht
Der schnellste Weg, die eigene Party zu verpassen: Cocktails auf Bestellung mixen. Bau stattdessen eine Station, an der sich jeder selbst bedient — dann steht die Runde ohnehin dort, wo etwas passiert.
- Ein Topf, ein Krug, ein Kübel. Bowle im Topf, alkoholfreie Variante im Krug daneben, Wasser im Eiskübel. Mehr Auswahl braucht niemand, und drei Gefäße sind schnell nachgefüllt.
- Gläser griffbereit, nicht in der Küche. Sobald jemand für ein sauberes Glas ins Haus muss, trinkt er aus dem alten weiter.
- Garnitur in Schälchen. Limettenspalten, Beeren, Minze vorgeschnitten — das macht aus Selbstbedienung ein kleines Ritual statt einer Notlösung.
- Ein Schild mit dem, was drin ist. Zwei Sätze auf einem Zettel ersparen dir den ganzen Abend dieselbe Frage — und Gäste mit Allergien greifen entspannter zu.
Wenn die Station zusätzlich zum Blickfang werden soll, ist die Shot Slope Slalom Eisrutsche das Mittel der Wahl: eine Silikonform mit Deckel, die du mit Wasser füllst und über Nacht einfrierst — rechne mit rund acht Stunden. Den Eisberg löst du heraus und servierst ihn auf dem Deckel; das Getränk rutscht durch den doppelten Slalom und kommt eiskalt im Glas an. In der Pause schiebst du den Deckel mit dem Eisberg zurück auf die Form, dann läuft das Schmelzwasser dorthin zurück statt auf den Tisch. Runter rutscht, was ihr wollt — eiskalter Limoncello, oder für die Fahrer der pürierte Melonen-Shot. Gläser gehören nicht dazu, den Platz im Gefrierfach solltest du einen Tag vorher freiräumen, und als Kuchenform lässt sich die Silikonform hinterher auch noch verwenden.
Kühl halten ohne Kühlschrank-Tetris
Bei 30 Grad entscheidet die Kühlung mehr über den Abend als das Rezept. Vier Dinge, die zuverlässig funktionieren:
- Der Eiskübel schlägt den Kühlschrank. Eine Wanne mit Eis und Wasser kühlt Flaschen in gut zehn Minuten herunter — mit reinem Eis dauert es ein Vielfaches, weil die Kontaktfläche fehlt.
- Eiswürfel aus Saft oder Tee. Kühlen genauso, verwässern aber nichts. Für die Bowle am Vorabend eine Form mit Fruchtsaft einfrieren.
- Ein großer Block statt vieler Würfel. Je größer das Eis, desto langsamer schmilzt es. Eine ausgespülte Milchtüte voll Wasser über Nacht einfrieren ergibt den perfekten Bowlen-Block.
- Schatten vor Technik. Der Getränketisch gehört unter den Baum oder Sonnenschirm, nicht auf die Terrasse in die pralle Sonne. Das spart mehr Eis als jeder Trick.
Warum das kleine Glas bei Hitze gewinnt
Der Trick für eine entspannte Sommerparty: Serviere die Drinks in kleinen Gläsern statt in großen Bechern. So bekommt jeder eine handliche Portion, kann verschiedene Sorten probieren und behält den Überblick über die Menge. Gerade bei Hitze ist das Gold wert, denn große Becher werden schnell warm, bevor sie leer sind. Kleine Portionen bleiben kühl und laden dazu ein, sich durch die ganze Getränkekarte zu probieren.
Für die Bowle nimmst du normale 0,2-l-Gläser, sonst schöpfst du den ganzen Abend nach. Die Skischuh-Gläser mit Bindung von Apres Allstars sind der Gegenentwurf: 4 cl, echtes Glas aus eigener Form, spülmaschinenfest — für die Runde zwischendurch, wenn alle gemeinsam ansetzen. Und ja, unsere Gäste kippen da regelmäßig auch mal einen Aperol rein. Ergibt keinen Sinn, macht aber Laune, und genau darum geht es an dem Abend. Weitere Rezepte findest du in unseren besten Cocktail-Ideen.
Sommer-Erklärvideo, gefilmt aus dem Pool – @apresallstars
Was rund um die Getränke noch fehlt
Drinks sind die halbe Miete, den Rest liefert das Programm. Die kompletten Spielanleitungen stehen woanders: lustige Spiele für draußen für die Runde im Garten, Sommerfest-Spiele mit Stationen-Logik und Ablaufplan, wenn viele Gäste kommen, und die Trinkspiele für die Sommerparty, wenn es feuchtfröhlich werden darf. Für Deko, Licht und den Wetter-Plan B lohnt der Blick in unsere Gartenparty-Ideen.
Und für den Moment, in dem alle gleichzeitig anstoßen: Der SwigSki3000® funktioniert auch mit den leichten Drinks von oben — vier Leute setzen auf Kommando an, und ob Hugo oder Schorle drin ist, ändert am Gelächter nichts.
Häufige Fragen zu Sommerparty-Getränken
Welche Getränke passen zur Sommerparty?
Ideal sind leichte, erfrischende Drinks wie Sangria, Mojito, Aperol Spritz, Erdbeer-Margarita und selbstgemachte alkoholische Limonade. Dazu gehören immer alkoholfreie Alternativen und genug Wasser. Fruchtig, gut gekühlt und nicht zu stark – so bleibt die Runde bei Hitze fit.
Wie bereite ich Getränke für viele Gäste vor?
Am besten als Batch oder Bowle: Mixe große Mengen vorab und stelle sie gekühlt bereit, dann musst du nicht den ganzen Abend mixen. Sirupe und Fruchtmischungen lassen sich schon Stunden vorher ansetzen. In kleinen Gläsern serviert, bedient sich jeder selbst.
Welche alkoholfreien Sommergetränke gibt es?
Klassiker sind eisgekühlter Kaffee, Wassermelonen-Punsch und selbstgemachte Limonade. Außerdem lässt sich fast jeder Cocktail alkoholfrei mixen – einfach den Schnaps weglassen und mit mehr Saft oder Soda auffüllen. So wird aus dem Mojito ein alkoholfreier Nojito.
Warum Drinks im kleinen Glas servieren?
Kleine Gläser sorgen für handliche Portionen, laden zum Probieren verschiedener Sorten ein und helfen, den Überblick über die Trinkmenge zu behalten. Gerade bei Hitze ist das praktisch – und mit originellen Gläsern wird das Servieren zum Hingucker.
Wie halte ich Sommerdrinks lange kühl?
Plane großzügig Eis ein und stelle Getränke in Kübeln mit Eiswasser bereit. Gefrorene Früchte oder Eiswürfel aus Saft kühlen, ohne zu verwässern. Für Bowlen hilft ein großer Eisblock, der langsamer schmilzt als kleine Würfel.
Wie viel Getränke braucht man pro Person?
Faustregel für einen Sommerabend: rund einen Liter Alkoholfreies pro Person, ab rund 30 Grad eher anderthalb, plus einen halben Liter Wasser extra. Dazu zwei bis drei Gläser Bowle à 0,2 l oder zwei bis drei Bier pro trinkendem Gast. Und ein Kilo Eis pro Person — das geht erfahrungsgemäß zuerst aus.
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