Aperol Spritz: Rezept, Varianten & der Après-Ski-Twist

Aperol Spritz mit Orangenscheibe und Eis im Glas

Leuchtend orange, spritzig, herb-süß: Der Aperol Spritz ist längst kein reines Sommergetränk mehr, sondern das Trend-Getränk für Sommer wie Winter. Hier bekommst du das originale Rezept, die besten Varianten für jede Jahreszeit – und den Après-Ski-Twist: Aperol schmeckt nämlich auch aus dem Skischuh-Schnapsglas.

Was ist Aperol Spritz?
Aperol Spritz ist ein italienischer Aperitif-Cocktail aus Aperol, Prosecco und einem Schuss Soda, serviert auf Eis mit einer Orangenscheibe. Er schmeckt bittersüß und erfrischend, hat mit rund 8–11 % vol wenig Alkohol und gilt als der Aperitivo schlechthin – im Sommer auf der Terrasse genauso wie im Winter beim Après-Ski.

Herkunft: woher kommt der Aperol Spritz?

Aperol wurde 1919 im italienischen Padua von den Brüdern Luigi und Silvio Barbieri erfunden – ein bitter-orangefarbener Aperitif aus Rhabarber, Enzian und Kräutern mit nur rund 11 % vol. Die „Spritz"-Tradition selbst ist noch älter: Sie stammt aus dem Veneto, wo österreichische Soldaten im 19. Jahrhundert den kräftigen Wein mit Wasser „spritzten". Aus beidem wurde der Aperol Spritz, wie wir ihn kennen. Heute gehört Aperol zur Campari-Gruppe und ist zum weltweiten Symbol der italienischen Aperitivo-Kultur geworden.

Das originale Aperol Spritz Rezept

Das offizielle Mischverhältnis ist die berühmte 3-2-1-Formel. Für ein Glas brauchst du:

  • 3 Teile Prosecco (gut gekühlt)
  • 2 Teile Aperol
  • 1 Schuss Soda (Sodawasser)
  • Eine Scheibe Orange und reichlich Eiswürfel

So geht's:

  1. Ein großes Weinglas mit vielen Eiswürfeln füllen.
  2. Zuerst den Prosecco eingießen, dann den Aperol – so vermischt sich beides von allein.
  3. Mit einem Schuss Soda abrunden.
  4. Eine Orangenscheibe hineingeben, kurz umrühren, fertig.

Wichtig: erst den Prosecco, dann den Aperol – so bleibt die typische leuchtende Farbe und der Spritz wird nicht zu süß.

Varianten: Sommer, Winter & alkoholfrei

Der Klassiker lässt sich für jede Jahreszeit und jeden Geschmack abwandeln:

  • Sommer-Spritz: extra viel Eis, eine Handvoll frische Beeren und Minze für die fruchtige Terrassen-Version.
  • Winter- & Après-Ski-Spritz: mit einer Scheibe Blutorange, einer Zimtstange oder einem Hauch Ingwer – so passt der Aperol auch auf die Hütte.
  • Alkoholfreier Spritz: mit einem alkoholfreien Aperitivo und alkoholfreiem Sekt – gleiche Optik, gleiche Frische, null Promille.
  • Aperol-Sour-Twist: etwas Zitronensaft dazu, wenn du es herber und weniger süß magst.

Weitere Rezepte für jede Gelegenheit findest du in unseren besten Cocktails und im Getränke-Guide.

Aperol aus dem Skischuh-Schnapsglas

Klassisch kommt der Aperol Spritz ins große Weinglas – aber wer sagt, dass es dabei bleiben muss? Für den Après-Ski-Twist servierst du eine Mini-Version oder einen fruchtigen Aperol-Shot im Skischuh-Schnapsglas von Apres Allstars. Auf dem Holzski aufgereiht wird daraus ein Hingucker, den garantiert jeder fotografiert – der perfekte Aperitivo-Auftakt für die Runde, ob auf der Sonnenterrasse oder auf der Hütte.

Gemeinsames Shotski Trinken im Bierkönig auf Malle – @apresallstars

Wann trinkt man Aperol Spritz?

Der Aperol Spritz ist ein klassischer Aperitif – also der Drink für vor dem Essen, der den Appetit anregt und die Runde in Stimmung bringt. In Italien gehört er zur Aperitivo-Stunde am frühen Abend fest dazu. Im Sommer ist er der Terrassen-Liebling schlechthin, im Winter macht er als spritziger Kontrast zu deftigem Hüttenessen eine ebenso gute Figur. Kurz: Er passt immer dann, wenn ein Moment gemütlicher werden soll.

Und weil er wenig Alkohol hat und leicht runtergeht, ist er der ideale Einstieg in einen langen, geselligen Abend – ganz im Sinne der Sommer-Apres-Ski-Idee.

Profi-Tipps: die häufigsten Fehler

Ein Aperol Spritz ist schnell gemacht – aber ein paar Kleinigkeiten entscheiden zwischen „nett" und „richtig gut":

  • Zu wenig Eis: Das Glas gehört randvoll mit Eiswürfeln. Viel Eis kühlt besser und verwässert paradoxerweise langsamer als wenig Eis.
  • Warmer Prosecco: Nur gut gekühlten Prosecco verwenden – lauwarm schmeckt der Spritz sofort schal.
  • Falsche Reihenfolge: Immer erst Prosecco, dann Aperol. Andersherum wird der Drink zu süß und die Farbe trüb.
  • Zu viel Soda: Ein Schuss reicht. Wer zu viel Soda nimmt, verwässert das Aroma.
  • Billige Zutaten: Ein trockener Prosecco (brut) macht mehr her als ein süßer – er balanciert die Bitternote des Aperol perfekt aus.

Und der wichtigste Tipp: frisch servieren. Ein Aperol Spritz will sofort getrunken werden, solange er spritzig und eiskalt ist.

Für eine große Runde lohnt sich die Karaffen-Variante: Aperol und Prosecco im Verhältnis 2 zu 3 in einem Krug vormischen, aber das Soda und das Eis erst direkt vor dem Servieren ins einzelne Glas geben – so bleibt jeder Spritz spritzig, statt in der Karaffe schal zu werden. So hast du als Gastgeber die Hände frei und musst nicht jedes Glas einzeln mixen.

Häufig gestellte Fragen zu Aperol Spritz

Wie mixt man einen Aperol Spritz richtig?

Mit der 3-2-1-Formel: 3 Teile Prosecco, 2 Teile Aperol, 1 Schuss Soda. Ein großes Weinglas mit viel Eis füllen, erst Prosecco, dann Aperol eingießen, mit Soda abrunden und eine Orangenscheibe hineingeben.

Wie viel Alkohol hat ein Aperol Spritz?

Aperol selbst hat rund 11 % vol. Als fertiger Spritz mit Prosecco und Soda liegt das Getränk je nach Mischung bei etwa 8–11 % vol – deutlich weniger als die meisten Cocktails, weshalb er sich gut als Aperitif eignet.

Woher kommt der Aperol Spritz?

Aperol wurde 1919 in Padua von den Brüdern Barbieri erfunden. Die Spritz-Tradition stammt aus dem Veneto, wo man Wein mit Wasser oder Soda „spritzte". Zusammen ergibt das den heutigen Aperol Spritz.

Kann man Aperol Spritz auch im Winter trinken?

Auf jeden Fall – der Aperol Spritz ist längst ein Ganzjahres-Drink. Mit Blutorange, Zimt oder Ingwer wird er zur winterlichen Variante und passt als frischer Aperitif sogar zum Après-Ski.

Gibt es einen alkoholfreien Aperol Spritz?

Ja. Mit einem alkoholfreien Aperitivo und alkoholfreiem Sekt bekommst du die gleiche Optik und Frische ohne Alkohol – ideal für Fahrer und alle, die pausieren wollen.

Kann man Aperol als Shot trinken?

Für den Après-Ski-Twist ja: ein fruchtiger Aperol-Shot oder eine Mini-Version im Skischuh-Schnapsglas ist ein origineller Aperitivo-Auftakt für die Gruppe – am besten auf dem Shotski serviert, damit alle gleichzeitig anstoßen.

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