Shotski & Schnapsski: kaufen, Größe wählen oder selber bauen

Vier Leute heben gemeinsam einen Shotski mit Schnapsgläsern im Schnee an

Vier Leute, ein Ski, vier Gläser und ein Countdown, den irgendwer runterzählt. Der Shotski ist eines der wenigen Trinkgeräte, die man allein nicht benutzen kann. Und genau deshalb landet er auf jedem Foto.

Zuletzt aktualisiert: 28. August 2026

Was ist ein Shotski?

Ein Shotski ist ein Ski, auf dem mehrere Schnapsgläser nebeneinander befestigt sind. Alle heben ihn gemeinsam an, alle trinken im selben Moment. Es heißt der Shotski, wie der Ski. Im deutschsprachigen Raum sagen viele Schnapsski, in Österreich ist der Schnappski ein alter Hüttenbegriff. Zuhause ist er ein Partystück, in Skiorten gehört er nach dem letzten Schwung zum Repertoire jeder Hütte.

💡 Wenn du schon weißt, was ein Shotski ist, und nur wissen willst, wie lang deiner sein muss: Unser SwigSki3000® ist modular aufgebaut, du entscheidest die Länge über die Gruppengröße. Die Rechnung dazu steht weiter unten.

Der Shotski: was ihn von jedem anderen Glas unterscheidet

Ein Schnapsglas trinkt man allein. Ein Shotski funktioniert nur zu viert. Bevor irgendjemand etwas trinkt, sortiert er erst einmal die Gruppe: Schulter an Schulter, Arme hinter den Rücken, alle dieselbe Bewegung. Einer muss runterzählen, sonst geht es schief. Vier Leute, die sich sortieren, und eine zählt runter: Im Umkreis von fünf Metern geht garantiert ein Handy hoch.

Wer das Prinzip erfunden hat, lässt sich nicht klären, und es gibt ungefähr so viele Versionen wie Erzähler. Ein halbes Dutzend nordamerikanischer Skiorte beansprucht die Erfindung für sich, München auch, und das Skiteam der University of British Columbia sowieso. Am häufigsten führt die Spur aber in die Alpen: In Österreich ist der Schnappski seit Langem Hüttentradition, dort werden die Gläser allerdings einfach auf den Ski gestellt statt befestigt. Verschraubt, vermarktet und zum Serienprodukt gemacht haben ihn dann die Amerikaner.

Wichtig für alles Weitere: Après-Ski heißt nach dem Skifahren. Der Shotski gehört an den Tisch, an die Bar, in den Garten oder ins Vereinsheim, nicht in die Gondel. Wer noch fährt, nimmt Apfelsaft. Der Countdown funktioniert damit genauso gut, und auf dem Foto sieht man den Unterschied ohnehin nicht.

Shotski, Schnapsski, Meter Ski: wer sagt was

Vier Wörter, und eines davon meint etwas ganz anderes. Welches du benutzt, verrät ziemlich genau, wo du herkommst — und bei einem solltest du nachfragen.

  • Shotski ist der internationale Begriff und der, unter dem man online sucht. Kommt aus dem Englischen, aus shot und ski. Im Deutschen behält er den männlichen Artikel: der Shot, der Ski, der Shotski.
  • Schnapsski ist die eingedeutschte Variante und in Deutschland mindestens genauso verbreitet. Manche schreiben ihn getrennt, Schnaps Ski. Auch Ski mit Schnapsgläsern hört man oft, meist von Leuten, die den Namen gerade nicht parat haben.
  • Meter Ski oder Meterski hört man vereinzelt, benannt nach der Länge: Vier Module ergeben bei uns genau einen Meter. Der Begriff ist allerdings doppelt belegt, dazu gleich mehr.

Aufpassen musst du bei einem Begriff: Wenn dir jemand einen Meterschnaps, einen halben Meter oder auch einen Meter Ski anbietet, bekommst du in aller Regel keinen Ski, sondern eine Holzleiste mit eingelassenen Schnapsflaschen oder Gläsern. Das ist ein eigenes Produkt und in Bayern, Österreich und der Schweiz weit verbreitet. Dasselbe gilt für Ski-Shot-Board und Shot Board: häufig ein Brett in Skiform statt eines echten Skis. Wenn dir die Skiform wichtig ist, frag nach, woraus das Ding besteht.

Die Platzfrage: wie lang muss deiner sein?

Rechne mit 25 cm pro Person: Vier Plätze sind genau ein Meter, sechs sind 1,50 m, acht sind 2 m. Meist heißt es bei anderen Anbietern nur pauschal „für 4 bis 6 Personen".

Ein Modul unseres SwigSki3000® misst als Einzelteil 30 × 8 × 1,5 cm. Zusammengesteckt greifen die Verschlüsse ineinander, deshalb kommt pro Platz nicht die volle Bauteillänge dazu, sondern 25 cm — vier Module ergeben damit genau einen Meter. Daher der Name Meterski. Weil sich das Ding zusammenstecken lässt, entscheidest du die Länge nicht beim Kauf für immer, sondern für den Abend.

Ihr seid Was du brauchst Module Länge Preis
4 4er Set (Full Set) mit Bindungen & Gläsern 4 1,00 m 89,50 €
6 + 1× Extension-Set (2er) mit Bindungen & Gläsern 6 1,50 m 139,00 €
8 + 2× Extension-Set mit Bindungen & Gläsern 8 2,00 m 188,50 €
10 zwei Ski parallel: 2× Full Set + 1× Extension 4 + 6 1,00 m + 1,50 m 228,50 €
12 zwei Ski parallel: 2× Full Set + 2× Extension 6 + 6 2 × 1,50 m 278,00 €

Ab wann wird es zu lang? Verlängern lässt sich der Ski beliebig. Wir empfehlen trotzdem, bei acht Modulen Schluss zu machen, und zwar aus zwei Gründen. Mit jeder Steckverbindung nimmt die Belastung auf die einzelne Verbindung zu. Und: zwei Meter mit acht vollen Gläsern bekommt keine Gruppe koordiniert gehoben. Der achte an der Spitze hebt, während der erste noch redet, und dann läuft alles auf die Schuhe. Ab zehn Leuten sind zwei kürzere Ski parallel das bessere Konzept. Zwei Vierer-Reihen nebeneinander sehen auf dem Bild sowieso besser aus als eine Menschenkette.

Zum Abstand noch etwas, das zugleich ein Foto-Argument ist: 25 cm pro Person heißt, ihr steht eng, Arme hinter den Rücken, Köpfe fast auf einer Höhe. Bei 50 cm Abstand steht man nebeneinander statt zusammen. Das sieht man dem Bild an, und es ist der Grund, warum wir so eng gebaut haben.

Shotski kaufen: worauf es wirklich ankommt

Der Markt ist übersichtlich: Vieles davon sind bedruckte Bretter in Skiform mit vier aufgeklebten Gläsern. Es gibt vier Kriterien, die den Unterschied machen, und eines davon ist wichtiger als alle anderen.

1. Verklebte oder abnehmbare Gläser. Das ist der Punkt. Marktstandard ist verklebt: Das Glas sitzt in einem Ring oder direkt im Harz. Bekommt man nie richtig sauber, weil man an den Rand nicht rankommt, und wenn ein Glas bricht, ist der ganze Ski hin. Bei uns klickt das Glas in eine echte Bindung. Zum Spülen kommt es raus, in die Spülmaschine darf es auch, und wenn eins zu Bruch geht, tauschst du dieses eine. Als Hersteller können wir das garantieren, weil wir die Gläser selbst produzieren lassen. Sie sind übrigens geeicht, tragen also einen Füllstrich und dürfen damit auch in der Gastronomie zum Ausschank verwendet werden.

2. Holz oder Plastik. Ehrlich: Plastik ist unempfindlicher gegen Nässe und Frost. Holz sieht und fühlt sich besser an, und es ist das, was du auf dem Foto haben willst. Unsere Module sind aus Pinienholz: warmer Ton, spürbare Maserung, und mit rund 510 kg/m³ deutlich dichter als das übliche Fichtenbrett. Es hält also mehr aus, als es aussieht. Kein Material für die Ewigkeit, dafür ersetzbar: Ein einzelnes Modul tauschst du nach.

3. Packmaß. Wird konsequent unterschätzt und ärgert dich genau einmal, dann nie wieder. Ein selbstgebauter Shotski aus einem 190er-Ski passt quer in kein Auto, in kein Festivalzelt und in keinen Kofferraum, in dem schon Skischuhe liegen. Unserer zerfällt in 30-cm-Module und verschwindet im mitgelieferten Samtbeutel. Er passt damit sogar ins Handgepäck, was für Skiurlaub und Flugreise der eigentliche Trumpf ist.

4. Ersatzteile. Frag vor dem Kauf, ob es Gläser, Bindungen und Module einzeln nachzukaufen gibt. Bei den meisten Anbietern lautet die Antwort nein, und damit ist der erste Bruch das Ende. Diese Frage kostet nichts und entscheidet, ob das Ding zwei Winter hält oder zehn.

Eins können wir nicht: Gravur. Für ein Hochzeitsgeschenk oder ein Vereinsjubiläum ist ein eingravierter Name naheliegend, und mehrere Wettbewerber bieten das an. Bei uns gibt es keine Gravur als Shop-Produkt. Wer gewerblich unterwegs ist und über Branding nachdenkt, findet in unserem Beitrag zum Shotski für die Hotelbar die passenden Überlegungen dazu.

Modular ist bei uns kein Prospektwort. Bei Flunkyball wirft ein Team mit dem Ball auf eine Flasche in der Mitte; trifft es, ist die andere Mannschaft dran. In unserer Variante kostet jeder Treffer stattdessen ein Modul: Dein Ski wird kürzer, bis nichts mehr zum Heben da ist. Das geht nur, weil die Module wirklich einzeln abgehen.

Shotski selber bauen: die Anleitung

Selber bauen ist bei uns kein Notbehelf, sondern ein eigener Weg. Du kannst bei uns nämlich auch nur die Bindungen und die Gläser kaufen und den Ski selbst mitbringen. Auf der Produktseite des 4er-Sets steht die Montage „an der Wand, auf einem Servierbrett, einem alten Ski" ausdrücklich als vorgesehene Verwendung. Und ein Shotski aus dem Ski, mit dem du deinen ersten Winter gefahren bist, schlägt jedes Serienprodukt. Das kriegen wir nicht nachgebaut.

Was du brauchst, für vier Plätze:

  • Ein 4er Set Skischuh Schnapsglas mit Bindung: vier Bindungen, vier Gläser, alle Montageschrauben, Lanyards. 44,50 €.
  • Einen alten, ausrangierten Ski. Bitte wirklich einen ausrangierten, keinen, der noch fährt. Dachboden 0 €, Kleinanzeigen 10 bis 30 €, oder du fragst im Skiclub, dort steht garantiert einer in der Ecke.
  • Akkuschrauber, einen Holzbohrer mit 3,5 bis 4,1 mm zum Vorbohren, Kreuzschlitz-Bit, Maßband, Bleistift, Klebeband und etwas Holzleim.

Der Ablauf, ein bis zwei Stunden mit Trocknungszeit:

  1. Ski vorbereiten. Wachs runter, Dreck runter, entfetten. Die Stahlkanten sind scharf: entgraten oder mit Klebeband abkleben, bevor jemand am Ski entlangfasst.
  2. Anzeichnen. Von der Mitte aus nach außen, 30 bis 35 cm Abstand zwischen den Gläsern. Die äußersten 25 bis 30 cm des Skis bleiben frei: Schaufel und Skiende federn beim Anheben, dort kippt jeder Shot.
  3. Vorbohren. Immer, sonst splittert das Topsheet. Kleb dir bei 10 mm ein Stück Klebeband als Tiefenmarkierung auf den Bohrer — der Bohrer bleibt im Holzkern, nie durch den Belag durch. Die mitgelieferten Spax-Schrauben brauchen etwa 1 cm Einschraubtiefe.
  4. Löcher versiegeln. Ein Tropfen Holzleim in jedes Bohrloch, bevor die Schraube hineingeht. Sonst zieht Feuchtigkeit in den offenen Holzkern, das Holz quillt, und die Schraube lockert sich nach dem zweiten Winter.
  5. Bindungen schrauben, Gläser einklicken, einmal probeheben. Zieh von Hand an, nicht mit voller Akkuschrauber-Kraft: Im Holzkern reißt das Gewinde schneller aus, als man denkt. Wackelt eine Bindung, nachziehen, bevor Flüssigkeit im Spiel ist.

Von außen siehst du es dem Ski nicht an: Nicht jeder hat einen Holzkern. Bei Schaumkern- und Cap-Konstruktionen hält die Schraube deutlich schlechter. Wenn du die Wahl zwischen zwei alten Ski hast, nimm den älteren und schwereren. Ein Snowboard geht auch, ist mit vier vollen Gläsern aber schwer zum Heben. Und wenn du die Wahl hast: Ein Ski zwischen 140 und 170 cm schlägt den 190er. Rechne nach: Vier Gläser mit 30 cm Abstand ergeben 90 cm Glasreihe — vier Plätze sind drei Zwischenräume, nicht vier. Dazu je 25 cm freie Enden, macht mindestens 140 cm Ski. Beim Selbstbau nimmst du bewusst etwas mehr Abstand als unsere 25 cm, weil sich Anzeichnen und Bohren von Hand nie ganz genau treffen. Alles darüber ist Hebelarm, den vier Leute mittragen müssen.

Ein Set deckt vier Plätze, und auf einen normalen Ski passen auch nicht mehr — für acht Plätze bräuchtest du fast drei Meter Ski, die es nicht gibt. Ab sechs Leuten baust du deshalb zwei Ski nebeneinander: zwei Sets für 89,00 € plus zwei alte Ski. Das ist immer noch deutlich günstiger als die 188,50 € für den fertigen Achter, sieht aber anders aus. Bei genau vier Plätzen liegen 44,50 € plus alter Ski und 89,50 € Full Set nah beieinander; da entscheidet nicht der Preis, sondern was du willst. Wir sagen das offen, weil beide Wege über dieselbe Bindung und dasselbe Glas laufen. Wir verkaufen beides gern.

Fünf Fehler, die beim Selbstbau fast immer passieren

1. Kleben statt schrauben. Heißkleber und Silikon halten auf lackiertem Topsheet nicht, erst recht nicht bei Kälte und seitlicher Last. Der erste Ski hält bis zum zweiten Anheben. Geschraubt wird, nicht geklebt.

2. Gläser fest verkleben. Der häufigste Fehler, weil er am schnellsten geht. Danach bekommst du den Ski nie wieder richtig sauber, und ein einziges gebrochenes Glas beendet das Projekt. Eine Bindung, in die das Glas einklickt, kostet zwei Minuten mehr und hält Jahre länger.

3. Über die volle Skilänge verteilen. Sieht großzügig aus, ist es nicht. Die äußersten Bereiche federn beim Heben am stärksten, dort schwappt jeder Shot über. Und die Gruppe steht auseinandergezogen statt zusammen.

4. Ohne Vorbohren arbeiten oder zu lange Schrauben nehmen. Ohne Vorbohren splittert das Topsheet, und zu lange Schrauben kommen unten am Belag wieder raus. Ein Ski mit Schraubenspitzen im Belag ist als Ski erledigt, und schneiden tut er auch.

5. Den Ski nicht vorbereiten. Wachs, Dreck und scharfe Stahlkanten. Das Wachs verhindert, dass irgendetwas hält, und an der Kante schneidet sich zuverlässig die Person, die den Ski für das Foto festhält.

Selber bauen oder kaufen? Der ehrliche Vergleich

Selber bauen ist günstiger und persönlicher, kaufen ist schneller und reisefähig. Die Details:

Selber bauen SwigSki3000® kaufen
Kosten für 4 Plätze 44,50 € + Ski (0 bis 30 €) 89,50 €
Aufwand 1 bis 2 Stunden, Akkuschrauber nötig zwei Minuten zusammenstecken
Transport 140 bis 170 cm am Stück 30-cm-Module im Samtbeutel
Erweitern nur mit neuem, längerem Ski +2 Plätze pro Extension-Set
Reparieren Glas ja, Ski nein Modul, Glas und Bindung einzeln
Optik so gut wie dein Ski und dein Bohrer fertig
Gefühl dein alter Ski, der Vereinsski, der Ski vom ersten Winter Serienprodukt, das überall funktioniert

Kurz gesagt: Selber bauen gewinnt, wenn ein Ski mit Geschichte im Keller steht und das Ding zuhause bleibt. Kaufen gewinnt, wenn er mitreisen soll, mit der Gruppe mitwachsen soll oder am Samstag fertig sein muss. Beides führt bei uns über dieselbe Bindung: einmal fertig als SwigSki3000®, einmal als Bindungs- und Glas-Set für den Eigenbau.

Ein Hinweis zu unseren Varianten, damit du nicht in die falsche greifst: Die günstigste Variante im Shop ist die reine Modul-Erweiterung ohne Bindungen und Gläser. Die ist für Bestandskunden gedacht, die beides schon haben. Wenn ihr zu sechst seid, brauchst du das Extension-Set mit Bindungen und Gläsern für 49,50 €, sonst stehen Person fünf und sechs ohne Glas da. Und die Variante „nur Ski" für 54,50 € lohnt nur, wenn Bindungen und Gläser schon vorhanden sind: Wer bei null anfängt, zahlt damit 99,00 € und liegt über dem Full Set.

Der erste Einsatz: so klappt der gemeinsame Shot

Module zusammenstecken, Gläser einklicken, einfüllen, drei finden, die mitmachen. Dann die Reihenfolge, die den Unterschied macht:

  1. Alle greifen unter den Ski, nicht darüber. Daumen oben, Finger unten, so kippt nichts beim Anheben.
  2. Die Arme hinter den Rücken der Nachbarn. Klingt albern, ist der ganze Trick. Die Reihe wird dadurch stabil und rückt zusammen.
  3. Einer zählt runter, und zwar laut. Drei, zwei, eins.
  4. Alle kippen gleichzeitig und im selben Winkel. Kippt eine zu früh, landet der Shot im Ärmel der Nachbarin.

Wer den Ski zuletzt in der Hand hält, sucht sich drei Neue. So wandert das Ding durch den Raum, ohne dass jemand ihn moderieren muss. Und wer nicht mittrinken will, hält den Ski oder macht das Foto. Beide Rollen sind wichtiger als der Shot selbst.

Wo der Shotski überall funktioniert

Der offensichtliche Ort ist die Hütte nach dem letzten Schwung. Skifahren ist der Sport, bei dem jeder auf der Piste sein eigenes Publikum hat, und der Shotski setzt genau das fort, was da oben angefangen hat. Er funktioniert aber überall dort, wo eine Gruppe einen gemeinsamen Moment braucht: beim Festival, wo er als Treffpunkt im Zeltlager taugt, beim JGA, bei Hochzeiten als Programmpunkt zwischen Essen und Tanz, beim Vereinsabend und beim Geburtstag im Garten.

Gewerblich ist er ein eigenes Thema. Für Hotels, Bars und Skihütten haben wir zwei Beiträge, die sich mit Umsatz, Ablauf und Personal beschäftigen: Shotski für die Hotelbar und Signature-Shot für die Bar.

Zum Schluss etwas, das uns wichtig ist: Bindungen und Halterungen werden in den Lebenshilfe-Werkstätten in Piding im Berchtesgadener Land gefertigt, das Kunststoffteil selbst ist bruchelastisches POM aus dem Chiemgau, und die Gläser kommen aus Österreich. Das steht hier nicht als Verkaufsargument, sondern weil wir oft danach gefragt werden.

Häufige Fragen zum Shotski

Heißt es der oder das Shotski?

Der Shotski. Er übernimmt den Artikel vom Ski, genau wie der Schnapsski. „Das Shotski" hört man gelegentlich, richtig wird es dadurch nicht.

Wie viele Personen passen auf einen Shotski?

Rechne mit 25 cm pro Person. Vier Plätze ergeben genau einen Meter, sechs 1,50 m, acht 2 m. Mehr als acht empfehlen wir nicht: Nicht weil es technisch nicht ginge, sondern weil eine so lange Reihe nicht mehr gleichzeitig hebt. Ab zehn Leuten sind zwei kürzere Ski parallel die bessere Lösung.

Was ist der Unterschied zwischen Shotski, Schnapsski und Meterschnaps?

Shotski und Schnapsski meinen dasselbe Gerät: einen Ski mit befestigten Gläsern. Shotski ist der internationale Begriff, Schnapsski der deutschsprachige, in Österreich auch Schnappski. Der Meterschnaps oder „halbe Meter" ist dagegen etwas anderes: eine Holzleiste mit Flaschen oder Gläsern, ohne Ski. „Meter Ski" wird für beides benutzt, deshalb lohnt die Nachfrage.

Was kostet ein Shotski?

Bei uns startet der komplette, sofort nutzbare Shotski mit vier Plätzen bei 89,50 € als 4er Set mit Bindungen und Gläsern. Wer nur Bindungen und Gläser für den Eigenbau braucht, zahlt 44,50 €. Billige Bretter mit aufgeklebten Gläsern gibt es ab rund 15 €, dort sind Gläser und Ski allerdings eine untrennbare Einheit.

Kann man einen Shotski selber bauen, und wie hält das Glas?

Ja, und es lohnt sich, wenn ein alter Ski da ist. Du brauchst vier Bindungen mit Gläsern, einen ausrangierten Ski, einen Akkuschrauber und ein bis zwei Stunden. Befestigt wird geschraubt, nicht geklebt, und über eine Bindung statt direkt am Glas: Heißkleber und Silikon halten auf dem lackierten Topsheet nicht, besonders nicht bei Kälte. Wichtig sind drei Dinge: vorbohren, nicht durch den Belag bohren und nicht kleben. Die komplette Anleitung steht weiter oben.

Sind die Gläser spülmaschinenfest?

Ja. Die Gläser kommen aus der Bindung heraus und dürfen in die Spülmaschine. Das ist der praktische Vorteil gegenüber verklebten Modellen, bei denen der komplette Ski in die Spüle müsste, um an den Glasrand zu kommen.

Wie trinkt man mit dem Shotski, ohne zu kleckern?

Von unten greifen, Arme hinter die Rücken der Nachbarn, einer zählt laut runter, alle kippen im selben Winkel. Die Gläser fassen 4 cl, also einen doppelten Shot — wer will, füllt nur halb. Viel Zeitversatz verzeiht das nicht. Zu zweit oder zu dritt üben, bevor die ganze Reihe steht.

Geht das auch ohne Alkohol?

Vollständig. Der Countdown ist das Ereignis, nicht der Inhalt. Mit Apfelsaft, alkoholfreiem Sekt oder Ingwer-Shot funktioniert der Shotski identisch, und auf dem Foto sieht es genauso aus. Wer noch fährt, gehört ohnehin in diese Gruppe: Après-Ski heißt nach dem Skifahren.

Quellen und Hinweise

  • Maße, Material, Füllmenge und Lieferumfang: Produktangaben Apres Allstars, Stand August 2026.
  • Alle Preise sind Bruttopreise unseres Shops, Stand August 2026.
  • Zur Ursprungsgeschichte: Der Ursprung des Shotski gilt als ungeklärt. Übersichten der genannten Versionen finden sich bei punchdrink.com, vinepair.com und 5280.com; alle drei nennen Österreich („Schnappski") als wahrscheinlichste Urform.
  • Zur Montage auf einem alten Ski: Richtwerte für Bohrerdurchmesser, Bohrtiefe, Versiegelung und Anzugskraft nach den Skibindungs-Montageanleitungen von bergzeit.de, prime-skiing.de und marmotamaps.com.
  • Zu Pinienholz: Materialangaben nach delife.eu, massivum.de und hausjournal.net.
  • Marktpreise vergleichbarer Schnapsbretter: Stichprobe kaufland.de und ebay.de, Stand August 2026.